Sucht im Alter ist in Deutschland nach wie vor ein Tabuthema und findet oft hinter verschlossenen Türen statt. Auch das Ausmaß wird häufig unterschätzt. Die demografische Entwicklung einerseits und neuere medizinische Erkenntnisse andererseits sind Anlass, das Thema Suchtprophylaxe und -Therapie im Alter aus dem Bereich der Tabuisierung in das Bewusstsein ärztlichen und pflegerischen Handelns zurückzuholen. Sucht im Alter ist ein Problem, dass in der Zukunft erheblich ansteigen wird. Ältere Menschen leiden stärker unter den Auswirkungen eines problematischen Konsums von Alkohol und psychotropen Arzneimitteln. Zudem sind viele ältere Menschen mit einem Abstinenzgebot überfordert.

Die Veranstaltung wird auf Besonderheiten im Umgang mit dieser Herausforderung eingehen, mögliche Lösungsvorschläge in der Pflege und Betreuung aufzeigen und aufkommende Fragen beantworten.

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Parkhäuser in der Nähe der Prinzenstraße / des Hauptbahnhofs >>

Uhrzeit
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Arbeitsweise

Fachlicher Input, Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Diskussionen, Videodokumentation, Praxisbeispiele

Teilnehmende
Führungs- und Pflegefachkräfte in der ambulanten und (teil-) stationären Pflege, Mitarbeiter*innen des Sozialen Dienstes und in Beratungseinrichtungen, Betreuungskräfte

Ort
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V.,
Prinzenstraße 1, 30159 Hannover

Dozentin
Manuela Ahmann, Diplom Medizin Pädagogin, Dozentin, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Qualitätsbeauftragte und Interne Auditorin, Multiplikatorin Strukturmodell

Teilnahmegebühr
195 Euro (inkl. Getränke und Mittagessen)

Anmeldeschluss
30. Oktober 2018