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Gesundheit entsteht dort, wo Menschen leben, lernen, spielen und arbeiten. Neben individuellen Faktoren entscheiden somit die Bedingungen in den Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen über Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität.

Kommunale Gesundheitsförderung setzt hier an, und sie wird zunehmend vernetzt und lebenslauforientiert realisiert. Leitziele des kommunalen Handelns sind:

  • die Verbesserung des Gesundheitszustands der Bevölkerung,
  • die Herstellung von Chancengleichheit bezüglich der Lebensbedingungen und gesundheitsbezogener Lebensqualität,
  • eine Orientierung an den Lebenswelten der Adressat*innen,
  • eine Kompetenzentwicklung bei den Adressat*innen, um die eigene Gesundheit und die eigenen Lebensbedingungen selbst zu verbessern sowie
  • Strategieentwicklung und systematischer, ressortübergreifender Strukturaufbau.

Mit ihren Aktivitäten der Kommunalen Gesundheitsförderung unterstützt die LVG & AFS niedersächsische Städte, Landkreise und Gemeinden, die gesund aufwachsen, leben, arbeiten und älter werden als zentrales Handlungsfeld fest verankern wollen.

Die LVG & AFS berät und begleitet niedersächsische Kommunen in allen Fragen und Prozessen der Gesundheitsförderung und Prävention. Aktuelle Projekte und Themen sind:



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Programm zur Förderung kommunaler Präventionsketten in Niedersachsen für ein gelingendes Aufwachsen im Wohlbefinden

Das Programm unterstützt niedersächsische Kommunen jeweils über einen Zeitraum von drei Jahren finanziell sowie durch Beratung, Begleitung und bedarfsbezogene Weiterbildung beim Auf- und/oder Ausbau von integrierten kommunalen Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention im Kindesalter, kurz: „Präventionsketten“.

Ziel des Projektes ist, die umfassende Teilhabe von Kindern bis zum Alter von zehn Jahren unabhängig von ihrer sozialen Herkunft an Angeboten und Maßnahmen öffentlicher und freier Träger und Initiativen zu fördern.

In der 6 ½ jährigen Projektlaufzeit bis Ende 2022 können in fast 40 niedersächsischen Kommunen Präventionsketten in gemeinsamer Verantwortung der zuständigen Stellen (Jugend und  Gesundheit in Zusammenarbeit mit Bildung, Soziales, ...) auf- bzw. ausgebaut werden. Antragsberechtigt sind die Landkreise und die kreisfreien Städte.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website: www.praeventionsketten-nds.de

 

 

"Gesund aufwachsen für alle!“ soll Impulse für die präventive Neuausrichtung in den Kommunen setzen. Kommunen sollen durch fachliches Wissen unterstützt und der Strukturaufbau innerhalb der Kommune konkret gefördert werden. Durch vernetztes Vorgehen in der Kommune sollen verlässliche Kooperationsstrukturen entstehen, in denen das gemeinsame Handeln im Vordergrund steht.

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In Niedersachsen beteiligt sich die Mehrheit aller Landkreise und kreisfreien Städte an dem Auf- und Ausbau von Gesundheitsregionen. Durch die Initiierung von intersektoral und interprofessionell besetzten Steuerungsgruppen, themenbezogenen Arbeitsgruppen und die Durchführung von Gesundheitskonferenzen werden Strukturen für die Bearbeitung von Herausforderungen der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung, Pflege, Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsförderung geschaffen.

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Für eine gelingende kommunale Gesundheitsförderung müssen alle Akteur*innen an einem Strang ziehen und nach Möglichkeit in Netzwerken zusammenarbeiten. Nicht immer ist es jedoch leicht, einen Überblick über bestehende Strukturen und Projekte zu erhalten und die Wünsche der Bevölkerung in die Planung einzubeziehen. Im Projekt Kontextcheck begleitet die LVG & AFS Kommunen dabei, ihre kommunale Gesundheitsförderung als strategischen Prozess zu gestalten und bedarfs- und bedürfnisorientiert auszubauen.

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Menschen mit geringem Einkommen oder anderen schwierigen Lebensumständen haben in Deutschland ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko und ei­ne um bis zu zehn Jahre geringere Lebens­erwartung als Men­schen aus bes­ser gestellten Bevölkerungs­schichten. Um die Gesundheit von sozial benachteiligten Menschen zu fördern, müssen zum einen die gesundheitlichen Belastungen verringert und zum anderen die gesundheitsfördernden Ressourcen gestärkt werden. Maßnahmen zur Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheit sind dann erfolgreich, wenn sie an den Lebenswelten der Zielgruppen ansetzen.

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Im Rahmen der Umsetzung des Präventionsgesetzes haben sich die gesetzlichen Krankenkassen in Niedersachsen (GKV) darauf geeinigt, gemeinsam Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention für vulnerable Zielgruppen  in nichtbetrieblichen Lebenswelten nach § 20a SBG V zu fördern.

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Die verstärkte Zusammenarbeit von Krankenkassen und Kommunen im Rahmen nachhaltiger Strukturen geschieht im Zuge der Umsetzung des Präventionsgesetzes, das am 25.07.2015 in Kraft getreten ist. Es setzt einen besonderen Schwerpunkt auf Präventions- und Gesundheitsförderung in Lebenswelten. Gesetzliche Krankenkassen und ihre Kooperationspartner sollen gemeinsam noch stärker als bisher mit Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen auf Menschen in bestimmten Lebenslagen zugehen. Dazu werden zum einen nachhaltige kommunale Strukturen zur Prävention und Gesundheitsförderung in den Lebenswelten auf- und ausgebaut. Zum anderen werden kassenübergreifende Projekte entwickelt und umgesetzt. Der Name GKV-Bündnis für Gesundheit bündelt alle Projekte und Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ziele.

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Gemeinsam mit der Stadt Braunschweig setzt die LVG & AFS ab März 2015 das dreijährige Projekt ‚PEPBS – Partizipative Evaluation der Präventionskette Braunschweig‘ um. Die Studie soll exemplarisch ermitteln, welche Gelingensfaktoren ausschlaggebend sind, um lebensphasenorientierte Unterstützungsstrukturen erfolgreich für die Prävention von gesundheitsbezogenen Armutsfolgen bei Kindern zu gestalten.

Am Beispiel zweier ausgewählter Fallstudien, die konkrete Projekte der Braunschweiger Präventionskette zum Gegenstand haben, wird dies gemeinsam mit den beteiligten Akteuren in einem partizipativen Vorgehen untersucht. Zusätzlich soll entlang dieses Prozesses die Methodik der Partizipativen Evaluation weiterentwickelt werden.

PEPBS ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbundes PartKommPlus.

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Nationale Kooperation für Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Bundesvereinigung für Gesundheit e. V. (BfGe) und die Landesvereinigungen, Landeszentralen und Landesarbeitsgemeinschaften für Gesundheitsförderung (LGs) sowie Einrichtungen mit entsprechender Aufgabenstellung auf Ebene der Bundesländer arbeiten zusammen, um sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen zu vermindern. Sie vereinbaren, die hierzu vorhandenen Erfahrungen und Instrumente zukünftig gemeinsam zu nutzen und  weiterzuentwickeln und haben dazu eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. 

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